Dezember 12, 2019

Jedem von uns wird schon als Kind eingebläut, dass Zucker ungesund ist. Aber ist dem wirklich so? Und wenn ja, warum?
Schauen wir uns also Zucker und seine Wirkung auf den Körper mal genauer an.
Haushaltszucker besteht zum einen aus Glucose, zum anderen Teil aus Fruktose. Diese beiden Stoffe werden in unseremKörper unterschiedlich verstoffwechselt. Während Fruchtzucker im Darm verdaut wird, verarbeitet unser Körper Glukose mit Hilfe des Hormons Insulin. Bei Insulin handelt es sich um ein Hormon der Bauchspeicheldrüse. Es sorgt dafür, dass Zucker aus dem Blut in die Zellen weiter geschleust wird.
Zucker löst bei Ankunft im Blut die Produktion großer Mengen Insulin aus. Wird dem Körper zu viel und immer wieder Zucker zugeführt, kommt es zu einem chronisch erhöhten Insulinspiegel. Dieser wirkt entzündungsfördernd und bietet somit einen guten Nährboden für chronische Erkrankungen.
Nach Jahren des regelmäßigen und erhöhten Zuckerkonsums können Krankheiten wie Osteoporose, Diabetes, einer geschädigten Darmflora, sowie vielen Autoimmunerkrankungen entstehen,
Auch kann ein zu hoher Konsum von Zucker schnell zu Übergewicht führen. Durchschnittlich isst der Deutsche 37 Zuckerwürfel am Tag, das sind ganze 600 Kalorien. Werden diese Kalorien nicht woanders eingespart, oder durch Sport abtrainiert, handelt es sich um 600 Kalorien, die letztendlich auf den Rippen landen.
Weitere Studien belegten zudem einen Zusammenhang zwischen einem hohen Zuckerkonsum und dem Wachstum von bösartigen Krebszellen.
Es wird also schnell deutlich, dass ein hoher Zuckerkonsum nicht gut für uns sein kann und wir Zucker lieber vermeiden sollten.
Das Problem bei der ganzen Sache: Zucker macht glücklich!
 Zucker liefert das Gerüst, um daraus das Glückshormon Serotonin zu erzeugen und wird im Gehirn als Belohnung wahrgenommen. Einmal angefangen, wollen wir immer mehr belohnt werden und somit auch immer mehr Zucker konsumieren. Ein Teufelskreis!
Früher wurde Zucker hauptsächlich in natürlicher Form konsumiert. Wie beispielsweise durch den Konsum von Obst, Beeren, Honig etc.
Umgeben von Vitaminen, Ballaststoffen und reichlich Wasser, wirkt diese Art des Zuckers jedoch weitaus weniger giftig auf den Körper. Auch ist die Gefahr sich an Beeren und Co. zu überfressen deutlich unwahrscheinlicher. Durch die vielen Ballaststoffe, sowie den meist hohen Wasseranteil, sättigen diese Nahrungsmittel sehr viel mehr, als zum Beispiel eine Tafel Schokolade. Hier ist der Zucker hoch konzentriert, der Sättigungseffekt fehlt gänzlich und auch sucht man vergeblich nach Vitaminen und Nährstoffen.
Was also tun?
Neben synthetischen Süßungsmitteln, kann herkömmlicher Zucker auch durch natürliche Alternativen ersetzt werden.
Wir bei Snacklust setzten hierbei auf Kokosblütenzucker. Dieser wird aus den Blütennektar der Kokospalme gewonnen.
Kokosblütenzucker besitzt einen niedrigen glykämischen Index, was bedeutet, dass diese Art von Zucker im Vergleich zu Süßungsmitteln mit hohem glykämischen index eine langsamere Energieausschüttung hervorruft, wodurch ein längeres Sättigungsgefühl verursacht, sowie Zuckerhochs und -tiefs vorbeugt wird.
Zudem ist Kokosblütenzucker reich an Kalium, Magnesium, Eisen und Zink. Diese Mineralstoffe und Spurenelemente machen ihn ebenfalls zu einer gesünderen Alternative zum herkömmlichen Zucker. Geschmacklich erinnert Kokosblütenzucker leicht an Karamell oder braunen Zucker, wodurch er Speisen eine ganz besondere Note verleiht.
Wie bei allem gilt: Die Dosis macht das Gift!
Ab und zu ein Schokoriegel, oder ein leckeres Stück Kuchen wird einen nicht umbringen. Aber warum nicht versuchen den Zuckerkonsum etwas einzuschränken und durch gesündere Alternativen (die mindestens genauso lecker sind) zu ersetzen?


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